Schicksalsfee aus fahlem Himmelslicht
Mein Herz war einst befreit Von Schönheit, die die Nacht durchwacht Denn rein war Ihr Geleit Und Ihre Wärme die sie in mir entfachte Schmolz mit Flammenzungen Pein in trauertiefen Glanz Nunmehr gewichen durch die Unschuld ihrer Lieblichkeit Uns´re Sinne jambisch bebend erschufen im Rausch ein Liebestanz Gebettet in Vollkommenheit Doch wehe mir ein Unglück nahet Dass meine Lieb mit Erdenlast beschwert Oh Schicksalsfeen, die ihr Hoffnung ahnet Lasst dies ein Bund sein der nur Lieb für Lieb begehrt Allein - mit unseren Tränen Schreiben wir Romantik für die Ewigkeit Ich spüre mehr und mehr, dass unsere Liebe sich im Schatten des Schicksals dreht Umarme mich! Ich umarme den Tod Bist Du ein Teufel der im Dienste des Himmels steht? Allein - in unseren Armen Verfallen wir in endlose Zeitlosigkeit Du vereinst Hoffnung und Trauer im Augenblick der Angst Ich bin die Sehnsucht nach der Du verlangst Ich bin die Sehnsucht nach der Du verlangst Unser Fühlen erhebt sich zärtlich aus Staub und fahlem Himmelslicht Sphärenweit getragen von kristallenklarer Liebe, die nun niemals mehr zerbricht Die vollkommene Berührung, schafft berührt Vollkommenheit Und das was ewig unerreicht, wächst dennoch mit dem Flug der Zeit Im Flug der Zeit demaskiert der Schmerz sein Gesicht, denn mit uns wächst auch Mistrauen, was uns vielleicht zerbricht. Doch in mir schwelt das alte Leid denn meine Seele ward´ gebrochen und entzweit Als Kind von Dunkelheit und Einsamkeit geboren Bin ich in Wahn und Zweifel längst verloren Eisiger Tränenregen losch den letzten Lebensfunken Und schenkte mir mit feuchten Lippen einst den kalten Kuss der Nacht Von der Last des Daseins trunken verhüllte Ironie in Apathie ihre sanfte Symphonie und der Engel meiner Phantasie wurd zu Gottes (meiner eignen) eigner Blasphemie Dein Antlitz schwor mir schweigend ohne nur ein Wort zu nennen In liebevollster Art und Weise Traum im Schatten zu erkennen. Und erst zu spät bemerke ich, dass Traum dem Schatten längst erlag. Drum bette ich dich in kaltem Schatten, der sich kälter noch in dir verbarg.